Lesewoche 06.06.-10.06.2016

Während der Lesewoche wurden in den Klassen verschiedene Bücher gelesen und zum Werk gearbeitet. Am Ende der Woche besuchte uns die Autorin Barbara Rath und las aus einem Buch vor uns erarbeitete ein Lesestück mit uns. -> mehr Informationen hier.

Vor und nach der Lesewoche besuchten einige Klassen die Stadtbücherei Erkelenz. -> mehr Informationen hier.

 

Familienpflege und Flüchtlingshilfe

Das Institut für Pflege und Soziales der AWO berichtet auf ihrer Hompage über ihre Arbeit in der Vorkindergartengruppe im Übergangswohnheim:

„Die AWO als Träger der Freien Wohlfahrtspflege sieht es als ihre Hauptaufgabe, sozial schlechter gestellte Menschen zu unterstützen. Dazu fühlen wir uns gemäß unseren Grundwerten der Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit verpflichtet. Dazu gehört natürlich auch, dass wir Hilfsbedürftige aus anderen Ländern, die hier Sicherheit und Schutz suchen, unterstützen und Hilfestellung geben. Dies ist für uns eine Selbstverständlichkeit.

Vor den Osterferien hörten wir durch Zufall von der Katholischen Grundschule Myhl, welche Probleme bestehen bei der Integration von Flüchtlingskindern in den Schulalltag. Die KGS Myhl wird im nächsten Schuljahr viele Flüchtlingskinder unter ihren Schulneulingen haben. Die Erfahrungen aus der aktuellen Vorbereitungsklasse zeigen, dass Verständigung und die unterschiedlichen Mentalitäten die Arbeit erschweren. Es geht dabei nicht nur um Sprachprobleme, die Kinder kennen auch wesentliche grundlegende Dinge nicht, die deutsche Kinder schon im Kindergarten vermittelt bekommen.  Es stellte sich die Frage, wie man die Flüchtlingskinder besser auf die Schule vorbereiten könne.

Da die örtlichen Kindergärten leider keine Kapazitäten mehr haben für eine solche Vorbereitung, kam von Seiten der IPS die Idee auf, im Birgelener Übergangswohnheim eine Gruppe einzurichten, in der Flüchtlingskinder spielerisch auf die Grundschule vorbereitet werden. Die AWO Heinsberg sagte sofort ihre Unterstützung zu. Unser Schulleiter der Familienpflege, Michael Gundelach,  wusste auch, dieses Projekt umzusetzen. Es wurde nicht nur ein Raum im Übergangswohnheim gefunden. Auch drei Familienpflegeschülerinnen erklärten sich bereit, diese Aufgabe im Rahmen ihrer geforderten Praktika während der schulischen Ausbildung zu übernehmen. Nach Kontaktaufnahme mit allen beteiligten Organisationen und Partnern konnte dieses Projekt schon nach den Osterferien umgesetzt werden.

„Ich brauche Ihnen nicht zu beschreiben, wie viele Schritte nötig sind, dass solch eine Vorbereitungsmaßnahme stattfinden kann. Aus diesem Grund möchte ich Ihnen, Ihrer Organisation und natürlich nicht zuletzt Herrn Gundelach, der sofort die Initiative ergriffen hat, unseren ausdrücklichen Dank aussprechen. Ihre Unterstützungsleistung kann nicht hoch genug gelobt werden und wir freuen uns auf weitere gute Zusammenarbeit.“

Diese Dankesworte der Schulleitung Katrin Meyersieck im Namen des Lehrerkollegiums der KGS Myhl erreichten vor kurzem unseren AWO-Geschäftsführer Andreas Wagner in Heinsberg und Michael Gundelach, Schulleiter der Familienpflege am IPS. Wir freuen uns über diese Feedback und sehen uns bestärkt darin, auch weiterhin in der Flüchtlingsarbeit aktiv zu sein.“

Quelle: Institut für Pflege und Soziales (http://ipsawo.org/931-2/)